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THEMEN:
Ortsentwicklung Reppenstedt (Kurzfassung)
Ortsentwicklung Reppenstedt (Langfassung)
Kurzfassung eines Arbeitspapiers der CDU/WG-Fraktion für den Planungs-
ausschuss zur Ortsentwicklung der Gemeinde Reppenstedt (auszugsweise) (die Originalfassung finden Sie im Anschluss an dieses Dokument)
Vorbemerkungen
Dieses Arbeitspapier ist die Fortschreibung der Überlegungen , die bereits in einem Arbeitspapier einer Ratsgruppe vom 11.03.1996 sowie einer interfraktionellen Arbeitsgruppe mit Beteiligung von
Grundstückseigentümern und Geschäftsleuten unter der Moderation von Dr. Pries von der Universität Lüneburg, zusammengefasst am 20.07.1998, festgehalten wurden. Berücksichtigung fanden auch die
Ergebnisse einer Befragung der Bürger.
Die überarbeiteten Zielprojektionen müssten durch eine Ratsentscheidung als Grundlage für die
gemeindliche Bauleitplanung eine permanent zu aktualisierende Verbindlichkeit erlangen.
Diese Verbindlichkeit trifft auch für die Flächennutzungsplanung gegenüber und innerhalb der
Samtgemeinde zu.
In diesem Papier sollen Grundlagen und Eckwerte der Ortsentwicklung in Reppenstedt festgehalten
werden, die bereits eine breite kommunalpolitische Mehrheit in den Ausschüssen gefunden haben. Die Entwicklung Reppenstedts vom landwirtschaftlich geprägten Ort zum Wohnort nahe Lüneburg
bleibt weiterhin von der landwirtschaftlichen Flächenstruktur abhängig.
Ziel ist es, den Ort zur Erfüllung der Grundbedürfnisse der Bürger bei den einem Grundzentrum
zugewiesenen Aufgaben zu entwickeln. Dabei müssen die Möglichkeiten der anderen Gliedgemeinden der Samtgemeinde berücksichtigt werden.
Dachtmissen sollte in seiner bisherigen Struktur unberührt bleiben (F-Plan/B-Plan).
Eine eventuelle strukturelle Veränderung von der Samtgemeinde zur Einheitsgemeinde darf keinen
Einfluss auf die Entwicklung haben.
Die aktuellen CDU/WG – Diskussionsgrundlagen und die Gruppenmeinung
Planungszeitraum: 15 bis 20 Jahre
Baugebiete
- Vorrangig Verdichtung / Grundstücksteilung - Alter Sportplatz / Am Tütenberg - Ergänzung im Zentrum (Porth/Petersen) - Bullenwiese/Westerfelde - Westlich Brockwinkler Strasse
- Ostwärts Brockwinkler Strasse als Infrastrukturmaßnahme
Grünflächen
- Landwehr durchgängig, auch nach Süden - Grüngürtel um Baugebiet “Beim Eichenbaum”
- Ersatzfläche westlich Heidekamp - Renaturierung des “Kranken Hinrich”
Erschließung
Elektrizitäts-, Erdgas-, Wasserversorgung, Abwasserleitungen, Informationstechnik.
Verkehr
Ortskernentlastungsstrasse wird für unverzichtbar gehalten. Die Trassenführung ist optimierbar. Anbindung für Durchgangsverkehr an L 216. Sinnvolle Anbindungsstelle für Gewerbegebiet.
Gestaltung der Verkehrssicherheit (Fußgänger, Radfahrer, Kraftfahrzeuge) L 216 innerorts.
Fuß- und Radwegeverbindung zwischen Ost- und Westteil der Gemeinde östwärts Brockwinkler
Strasse zur Verminderung des Gefahrenpotentials an der L 216.
Ausbau Brockwinkler Strasse mit Anbindung K 50 für den Verkehrsabfluss nach Norden oder
Anschluss an Westumgehung Lüneburg als langfristige Perspektive (siehe auch Verkehrsstudie Hinz aus August 1997).
Diese Reihenfolge gilt auch unter zeitlichem Aspekt.
Grundsätzliche Wohnstrassengestaltung als 30 km-Zonen.
Kindergartenplätze
Planung abhängig von der Vorlage noch zu ermittelnder Planungszahlen.
Schulstandort
Grundsätzliche Überlegung zum Schulzentrum Reppenstedt wird unterstützt.
Hochspannungsleitung wird mit entsprechendem Abstand nicht als Hinderungsgrund gesehen.
Verlegung der Hochspannungsleitung zur Gewinnung von Baugebieten wünschenswert. Grundstücksflächen sollten als Vorleistung für diese öffentliche Einrichtung erworben werden.
Wünschenswerte Infrastruktur
Einkaufsmöglichkeiten
Grundsätzlich unveränderter Standpunkt zur Konzentration im Ortszentrum beiderseits der L 216.
Kompromissbereitschaft für ein echtes Dienstleistungszentrum nach freier Investorenbereitschaft (Hof Porth)
Gewerbeansiedlung
Erweiterung der Gewerbeflächen südlich der L 216; Eingrenzung: beiderseits Böhmsholzer Weg bis
Abzweigung Forsthaus.
Ausweichlösung für Marktzentrum (Nahversorger), soweit Ortskernlösung (Porth/Petersen) langfristig nicht realisierbar.
Kompromissbereitschaft für Sondergebiet Einzelhandel. Grundstücksflächen sollten als Vorleistung der
Gemeinde erworben werden. Für kurzfristige Lösungen sollten alle Möglichkeiten –auch Grundstückstausch- genutzt werden.
Kultur/Freizeit/Sport
Verlegung des Sportgeländes in das Gebiet “Rauhacker” (TuS); die Sportplatzverlegung muss unverändert
zügig verwirklicht werden, auch ohne Schulbauplanung.
Entwicklung eines Sportzentrums mit vereinsfreien Flächen (Bolzplatz sowie Flächen für Trendsportarten),
vereinsfreie Flächen sollen aufgrund der anderweitigen Nutzung des Geländes “Sparkassengrundstück” ebenfalls berücksichtigt werden.
Jugendzentrum.
Reitsportmöglichkeiten auch im Zusammenhang mit landwirtschaftlichen Betrieben (Dachtmissen, Brockwinkel, Hof Cordes).
Veranstaltungssaal möglichst im Zusammenhang mit Gaststättenbetrieb im
Ortszentrum ohne Gemeindebeteiligung, aber ggf. zusätzlich Gaststätte im Sportzentrum.
Dorfplatzgestaltung im Zentrum (Porth/Petersen).
Regelmäßige Veranstaltungen –Dorfwoche/Dorffest-.
Friedhofserweiterung
Erweiterung oder Neubau sollte im Einvernehmen aller Parteien sowie des Kirchenvorstandes nach Abwägung
aller Fakten (Bodenuntersuchungen, Verkehrswege, Ort der Ruhe, Friedhofsgebührenentwicklung usw.) als Ratsempfehlung an die Samtgemeinde beschlossen werden.
Ortsentwicklung Reppenstedt (Langfassung)
Arbeitspapier für den Planungsausschuss
Inhalt:
1 Vorbemerkungen / Zielsetzungen 2 Inhaltstruktur der Grundsätze Eckdaten
3 Bestandsaufnahme / Bisherige Meinungen 4 CDU / WG - Diskussionsgrundlagen, Gruppenmeinungen
Ortsentwicklung
1.Zielsetzung
1.1
Dieses Arbeitspapier ist die Fortschreibung der Überlegungen , die bereits in einem Arbeitspapier einer Ratsgruppe vom 11.03.1996 sowie einer interfraktionellen Arbeitsgruppe mit Beteiligung von
Grundstückseigentümern und Geschäftsleuten unter der Moderation von Dr. Pries von der Universität Lüneburg, zusammengefasst am 20.07.1998, festgehalten wurden. Berücksichtigung fanden auch die
Ergebnisse einer Befragung der Bürger.
1.2 Die überarbeiteten Zielprojektionen müssten durch eine Ratsentscheidung als Grundlage für die
gemeindliche Bauleitplanung eine permanent zu aktualisierende Verbindlichkeit erlangen. Diese Verbindlichkeit trifft auch für die Flächennutzungsplanung gegenüber und innerhalb der Samtgemeinde zu.
1.3 In diesem Papier sollen Grundlagen und Eckwerte der Ortsentwicklung in Reppenstedt festgehalten werden,
die bereits eine breite kommunalpolitische Mehrheit in den Ausschüssen gefunden haben. Alternative Minderheitsmeinungen werden ebenfalls vermerkt.
1.4
Die Entwicklung Reppenstedts vom landwirtschaftlich geprägten Ort zum Wohnort nahe Lüneburg bleibt
weiterhin von der landwirtschaftlichen Flächenstruktur abhängig. Vor diesem Hintergrund ist eine gewisse Flexibilität bei den einzelnen Planungsmaßnahmen erforderlich.
1.5
Ziel ist es, den Ort zur Erfüllung der Grundbedürfnisse der Bürger bei den einem Grundzentrum zugewiesenen
Aufgaben zu entwickeln. Dabei müssen die Möglichkeiten der anderen Gliedgemeinden der Samtgemeinde berücksichtigt werden.
1.6
Dachtmissen sollte in seiner bisherigen Struktur unberührt bleiben (F-Plan/B-Plan).
1.7 Eine eventuelle strukturelle Veränderung von der Samtgemeinde zur Einheitsgemeinde darf keinen Einfluss
auf die Entwicklung haben.
2. Grundsätze/Eckdaten/Inhaltsstruktur
2.1 Zeitliche Abläufe bis zur Verwirklichung
2.2
Ausweisung von Baugebieten unter Berücksichtigung von Siedlungsstruktur und Ökologie
2.3 Ermittlung von Flächenzahlen und Einwohnerentwicklung
- Gesamtgrundstücksfläche / Erschließungsfläche - Bebauungsfläche / durchschnittliche Grundstücksgröße - Faktor für Einwohnerzuwachs je Grundstück (Fluktuation/Zuwachs/Zuzug)
- Einwohnerzuwachs / Einwohnerzielzahlen - andere begründete Begrenzungen
2.4 Erhaltung gewachsener Natur / Landschaftsplan / Gebiete für Naherholung / Landwirtschaft
2.5
Konsequenzen aus den Zieldaten (Baugebiete/Einwohner)
2.5.1 Erschließung: Ver-/Entsorgung, Wohnstrassen
2.5.2 Entwicklung der Verkehrsdichte
Durchfahrts- und Innerortsverkehr, Führung über Kreis- und Landesstrassen. Ortskernentlastungs- bzw. Umgehungsstrasse Radwegeplanung Förderung ÖPNV
2.5.3
Perspektivischer Bedarf an Kindergarten- und Spielplätzen, Standorte
2.5.4 Entwicklung der Schülerzahlen, Schulplanung Reppenstedt-Gellersen, Schularten, Standorte
2.6
Weitere Infrastruktur
2.6.1 Einkaufsmöglichkeiten/Nahbedarf Märkte, Läden, Dienstleistungen, Zentrumsentwicklung/Ausweichmöglichkeiten
2.6.2
Gewerbeansiedlungen / Gewerbeflächen Vorleistungsbereitschaft durch die Gemeinde
2.6.3 Kultur, Freizeit, Sport Flächen und Raumangebot für Veranstaltungen
2.6.4
Kirche /Friedhof Religionsgemeinschaften, Trauer- und Bestattungskultur
3. Bestandsaufnahme Bisherige Meinungen/Eckwerte
3.1
Bisherige mittelfristige Überlegungen bis 2010
3.2 Angedachte Baugebiete: - Vorrangig Verdichtung / Grundstücksteilung - Alter Sportplatz / Am Tütenberg
- Ergänzung im Zentrum (Porth/Petersen) - Ostwärts und westlich Brockwinkler Strasse - Eingegrenztes Gebiet zwischen Wiesen- und Schnellenberger Weg - Bullenwiese/Westerfelde
3.3
Politisch waren schon einmal 8000 bis 10 000 Einwohner als Zielzahl im Gespräch, ohne Begründung
3.4 Grünflächen: - Landwehr durchgängig, auch nach Süden
- Grüngürtel um Baugebiet “Beim Eichenbaum” - Ersatzfläche westlich Heidekamp - Aufforstung südlich des Gewerbegebietes - Renaturierung des “Kranken Hinrich”
3.5
Erschließung
3.5.1 Elektrizitäts-, Erdgas-, Wasserversorgung, Abwasserleitungen, Informationstechnik, Wohnstrassengestaltung als 30 km – Zonen
3.5.2 Verkehr:
Ortskernentlastungsstraße (OKE) zur Entlastung der Ortsdurchfahrt L 216. Verkehrsflusssteuerung durch Kreisellösung oder intelligente Ampellösung zur Verkehrssteuerung.
Neu: SPD - südliche Umgehungsstrasse (strittig diskutiert: Notwendigkeit einer OKE oder Umgehungsstrasse/siehe Verkehrsdichte Großstadt)
Fuß- und Radwegeverbindung zwischen Ost- und Westteil der Gemeinde ostwärts Brockwinkler Strasse zur Verminderung des Gefahrenpotentials an der L 216
Ausbau Brockwinkler Strasse mit Anbindung K 50 für den Verkehrsabfluss nach Norden oder Anschluss an Westumgehung Lüneburg als langfristige Perspektive, insbesondere bei weiteren Baugebieten
“Eichenbaum” – siehe Verkehrsstudie Hinz aus August 1997.
3.5.3 Keine Aussage zu Kindergartenplätzen
3.5.4 Schulstandort Schulzentrum erwünscht (bis Sekundarstufe I)
Standortdiskussion: südlich L 216 im Zusammenhang mit Sportflächen. Alternativ diskutiert: “Im Westerfelde”, nördlich “Eichenbaum”, “Am Lerchenberg”.
3.6
Wünschenswerte Infrastruktur
3.6.1 Einkaufsmöglichkeiten Konzentration im Ortszentrum beiderseits der L 216
(insbesondere Einzelhandelsgeschäfte, Dienstleister, Restaurants, weiterer Frischemarkt, Discounter (Nahversorger). Keine Ansiedlung eines Großunternehmens, auch nicht im Gewerbegebiet.
Alternativ diskutiert: Frischemarkt/Discounter im Gewerbegebiet –Frequenzbringer für Einzelhandelsgeschäfte/Verkehrsverlagerung?
3.6.2 Gewerbeansiedlung
Durch Erweiterung der Gewerbeflächen südlich der L 216 Eingrenzung: beiderseits Böhmsholzer Weg bis Abzweigung Forsthaus
Ausweichlösung für Marktzentrum (Nahversorger), soweit Ortskernlösung (Porth/Petersen) langfristig nicht realisierbar.
3.6.3 Kultur/Freizeit/Sport
Verlegung des Sportgeländes in das Gebiet “Rauhacker” (TuS), Entwicklung eines Sportzentrums mit vereinsfreien Flächen (Bolzplatz sowie Flächen für Trendsportarten), Jugendzentrum
Reitsportmöglichkeiten auch im Zusammenhang mit landwirtschaftlichen Betrieben Dachtmissen, Brockwinkel, Hof Cordes, Lübbers)
Diskussion: Mehrheit auch für Verlegung des Sportplatzes ohne Schulzentrum (Synergieeffekte?). Veranstaltungssaal möglichst im Zusammenhang mit Gaststättenbetrieb im Ortszentrum, aber Gaststätte
auch im Sportzentrum. Dorfplatzgestaltung im Zentrum (Porth/Petersen) Regelmäßige Veranstaltungen –Dorfwoche/Dorffest.
3.6.4 Friedhof
Optimale Lage zum bisherigen Friedhof mit Kapelle wäre Erweiterung südlich L 216 mit entsprechender Parkplatzgestaltung, Nähe zu Grünanlagen, Gärtnerei, Kirche. Problem: L 216. Alternative:
Neuanlage “Beim Koben” südlich der Dachtmisser Strasse. Problem: Größerer Flächenbedarf, neuer Kappellenbau, Entfernung zur Kirche und zur Ortsmitte.
Grundsätzliche Kompetenz der Samtgemeinde. Auswirkung auf Friedhofsgebühren.
4. CDU/WG – Diskussionsgrundlagen. Gruppenmeinung
4.1
Planungszeitraum: 15 bis 20 Jahre
4.2 Baugebiete - Vorrangig Verdichtung / Grundstücksteilung - Alter Sportplatz / Am Tütenberg - Ergänzung im Zentrum (Porth/Petersen)
- Bullenwiese/Westerfelde - Westlich Brockwinkler Strasse - Ostwärts Brockwinkler Strasse als Infrastrukturmaßnahme
4.3 Gesamtgrundstücksfläche in rd. ha.
Abzüglich Erschließungsfläche rd. 30 % in ha. Ergibt Bebauungsfläche in ha. Statistischer Ansatz für durchschnittliche Bebauungsgröße in qm.
Ansatz Einwohner je Grundstück (Faktor aus Familienentwicklung/Zuzug) Einwohnerzahl als gerundete Hochzahl
4.4 Grünflächen - Landwehr durchgängig, auch nach Süden
- Grüngürtel um Baugebiet “Beim Eichenbaum” - Ersatzfläche westlich Heidekamp - Renaturierung des “Kranken Hinrich”4.5
4.5.1 Erschließung Allgemein Elektrizitäts-, Erdgas-, Wasserversorgung, Abwasserleitungen, Informationstechnik.
4.5.2 Verkehr
Ortskernentlastungsstrasse wird für unverzichtbar gehalten. Die Trassenführung ist optimierbar. Anbindung für Durchgangsverkehr an L 216. Sinnvolle Anbindungsstelle für Gewerbegebiet.
Gestaltung der Verkehrssicherheit (Fußgänger, Radfahrer, Kraftfahrzeuge) L 216 innerorts. Fuß- und Radwegeverbindung zwischen Ost- und Westteil der Gemeinde östwärts Brockwinkler
Strasse zur Verminderung des Gefahrenpotentials an der L 216 Ausbau Brockwinkler Strasse mit Anbindung K 50 für den Verkehrsabfluss nach Norden oder
Anschluss an Westumgehung Lüneburg als langfristige Perspektive, insbesondere bei weiteren Baugebieten “Eichenbaum” – siehe Verkehrsstudie Hinz aus August 1997.
Diese Reihenfolge auch unter zeitlichem Aspekt. Grundsätzliche Wohnstrassengestaltung als 30 km Zonen.
4.5.3 Kindergartenplätze Ermittlung abhängig von 4.2 und 4.3
4.5.4
Schulstandort Grundsätzliche Überlegung zum Schulzentrum Reppenstedt wird unterstützt. Hochspannungsleitung wird mit entsprechendem Abstand nicht als Hinderungsgrund gesehen.
Verlegung der Hochspannungsleitung zur Gewinnung von Baugebieten wünschenswert. Grundstücksflächen sollten als Vorleistung für diese öffentliche Einrichtung erworben werden.
4.6
Wünschenswerte Infrastruktur
4.6.1 Einkaufsmöglichkeiten Grundsätzlich unveränderter Standpunkt zur Konzentration im Ortszentrum beiderseits der L 216.
Kompromissbereitschaft für ein echtes Dienstleistungszentrum nach freier Investorenbereitschaft (Hof Porth)
4.6.2 Gewerbeansiedlung Durch Erweiterung der Gewerbeflächen südlich der L 216
Eingrenzung: beiderseits Böhmsholzer Weg bis Abzweigung ForsthausAusweichlösung für Marktzentrum (Nahversorger), soweit Ortskernlösung (Porth/Petersen) langfristig nicht realisierbar.
Kompromissbereitschaft für Sondergebiet Einzelhandel. Grundstücksflächen sollten als Vorleistung der Gemeinde erworben werden.
Für kurzfristige Lösungen sollten alle Möglichkeiten –auch Grundstückstausch- genutzt werden.
4.6.3 Kultur/Freizeit/Sport
Verlegung des Sportgeländes in das Gebiet “Rauhacker” (TuS), Entwicklung eines Sportzentrums mit vereinsfreien Flächen (Bolzplatz sowie Flächen für Trendsportarten),
Die Sportplatzverlegung muss unverändert zügig verwirklicht werden, auch ohne Schulbauplanung.
Vereinsfreie Flächen sollen aufgrund der anderweitigen Nutzung des Geländes “Sparkassengrundstück” ebenfalls berücksichtigt werden. Jugendzentrum Reitsportmöglichkeiten auch im
Zusammenhang mit landwirtschaftlichen Betrieben (Dachtmissen, Brockwinkel, Hof Cordes) Veranstaltungssaal möglichst im Zusammenhang mit Gaststättenbetrieb im Ortszentrum ohne
Gemeindebeteiligung, aber Gaststätte auch im Sportzentrum. Dorfplatzgestaltung im Zentrum (Porth/Petersen) Regelmäßige Veranstaltungen –Dorfwoche/Dorffest.
4.6.4
Friedhofserweiterung Erweiterung oder Neubau sollte im Einvernehmen aller Parteien sowie des Kirchenvorstandes nach Abwägung
aller Fakten (Bodenuntersuchungen, Verkehrswege, Ort der Ruhe, Friedhofsgebührenentwicklung usw.) als Ratsempfehlung an die Samtgemeinde beschlossen werden.
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